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Datenschutzerklärung

 

Erklärung zum Datenschutz

 

Geltungsbereich

 

Diese Datenschutzerklärung klärt Nutzer über die Art, den Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch den verantwortlichen Anbieter:

Schuhhaus Claus

 

Martin Claus

Marktplatz 8

75387 Neubulach

 

Telefon: 07053-7900

Fax: 07053-3176

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auf dieser Website (im folgenden “Angebot”) auf.

 

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Widerruf, Änderungen, Berichtigungen und Aktualisierungen

 

Der Nutzer hat das Recht, auf Antrag unentgeltlich Auskunft zu erhalten über die personenbezogenen Daten, die über ihn gespeichert wurden. Zusätzlich hat der Nutzer das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, Sperrung und Löschung seiner personenbezogenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Mit der neuesten Generation von berührungslosen Mess-Systemen bieten wir Ihnen eine digitale Vermessung der Füße und der Beine bis zu Hüfte. Während des Mess-Vorgangs steht der Kunde auf einer feststehenden Plattform, die dann vom 3D-Scanner in einer gleichmäßigen Rotationsbewegung umrundet wird. Die Vermessung der Kompressionsstrümpfe erfolt völlig berührungslos. Ein sehr angenehmes Verfahren, sowohl für den Patienten als auch für die Fachkraft, die die Vermessung durchführt. So kann der Kunde ohne Massband, angenehm und schnell vermessen werden, um dann die passgenauen Kompressionsstrümpfe zu bekommen.

wir unterstützen diese Soziale Projekte - weil wir die Arbeit gut finden und dort gerne unseren Beitrag leisten:

  • Deutscher EC-Verband
  • Licht im Osten
  • Wörnersberger Anker
  • Liebenzeller Mission
  • Liebenzeller Gemeinschaftsverband
  • Global Team Hilfsbund
  • ERF
  • Bibel TV
  • campus für Christus
  • Kinderwerk Lima
  • Stiftung Ja zum Leben
  • World Vision
  • Open Doors
  • Neubulach: Bürgerpatenschaft - Menschen helfen Menschen

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 Unser Mitarbeiter-Team:

Unser Team berät Sie gerne.

 

Unsere Verkaufsmitarbeiter

Wir sind ein Diabetes zertifizierter Betrieb und bilden uns ständig weiter.

Hier ein Vortrag, welcher in der VHS von Orthopädieschuhmachermeister Martin Claus gehalten wurde:

Der Diabetes mellitus

Was ist er?

Die Grundbausteine der Nahrung  Kohlenhydrate (z.B. Stärke in Kartoffeln) ,Fette (Butter ,Öl,  Margarine) und Eiweiße (Fleisch, Fisch) werden durch die Verdauungssäfte in ihre kleinsten chemischen Bestandteile zerlegt. Nur diese kann der menschliche Körper aufnehmen. Durch die Darmwand gelangen sie in die Blutbahn. Das Blut transportiert diese Bausteine in die Leber und anschließend in die Zellen des gesamten Körpers.

Sie dienen dort als Baustoffe zum Aufbau der Körperzellen oder als Energielieferanten. So entstehen z.B. aus den Kohlenhydraten der Nahrung Einfachzucker, die im Blutstrom zu den Körperzellen, unseren Organen und den Muskeln gelangen und die erforderliche Energie zum Leben liefern.

Der Mensch benötigt also Zucker im Blut als Energielieferant.

Der Körper kann Ihn nur verwerten, wenn das Hormon Insulin in ausreichender Menge zur Verfügung steht . Insulin wirkt wie ein Schlüssel, mit dessen Hilfe der Zucker in die Körperzellen gelangt.

Insulin ist ein Hormon. Hormone sind vom Körper selbst hergestellte Substanzen, die für die Steuerung von Stoffwechselvorgängen unerläßlich sind. Insulin wird in den B-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet und steuert den Zuckerstoffwechsel. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel, indem es zum einen den Abtransport des Zuckers in die Körperzellen und zum anderen die Umwandlung überschüssigen Zuckers in Speicherenergie fördert. Der Zucker wird in Fett umgewandelt und im Fettgewebe gespeichert.

Kohlenhydrate lassen den Blutzucker ansteigen

Insulin senkt den Blutzuckerspiegel.  

Blutzuckerverlauf beim Gesunden und beim Diabetiker, Krankheitszeichen

Nach der Nahrungsaufnahme und Verdauung steigt der Zuckergehalt des Blutes an.

Der Normalbereich  des Blutzuckers liegt zischen 60 und 100 mg%

Ein hoher Blutzucker signalisiert der Bauchspeicheldrüse, Insulin abzugeben. Beim gesunden Menschen stehen Zucker und Insulin in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, d.h. je höher der Blutzucker, um so mehr Insulinausschüttung zur Normalisierung des Blutzuckers.

Beim Diabetiker ist zu wenig oder kein Insulin bzw. unzureichend wirkendes Insulin vorhanden, deshalb steigt der Zucker im Blut stärker an.

Steigt der Blutzucker zu hoch an, wird ein Teil dieses überhöhten Blutzuckers über die Nieren ausgeschieden. Gleichzeitig mit der Zuckerausscheidung vermehrt sich die Harnmenge, da der Zucker das Wasser aus dem Körper herauszieht.

So kommt es zu folgenden Beschwerden

-häufiges und reichliches Wasserlassen

-Durst

-Müdigkeit,Abgeschlagenheit,Leistungsschwäche

-trockene Haut, Juckreiz

-Sehstörungen

Ursachen des Diabetes mellitus, Diabetestypen

Man unterscheidet hauptsächlich zwei verschiedene Ursachen und damit zwei Diabetestypen, deren gemeinsames Merkmal der erhöhte Blutzucker ist.

Als Typ 1 bezeichnet man den Diabetiker ,bei dem die Insulinproduktion vollständig oder stark eingeschränkt ist (absoluter Insulinmangel). Von den 4 Millionen Zuckerkranken die es in Deutschland gibt (10% der Bevölkerung) gibt es ca. 400.000 TYP 1 Diabetiker (auch 5%).

Die Zahl nimmt aber ständig zu

Die Krankheit des Typ 1 Diabetikers beginnt vorwiegend im Kindes- und Jugendalter sowie bei jüngeren Erwachsenen. Die meist schlanken Patienten müssen von der Feststellung des Diabetes an Insulin spritzen, d.h. sie sind insulinabhängig.

Der Insulinmangel beim Typ 1 entsteht durch starke Schädigung der insulinherstellenden B-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Häufig geht dem Ausbruch des Diabetes eine Virusinfektion voraus, gelegentlich auch eine außergewöhnliche Streßsituation.

Der Typ 2 –Diabetes, früher als Altersdiabetes bezeichnet, tritt im mittleren. insbesondere aber im fortgeschrittenen Lebensalter auf.

Der Typ 2 ist mit ca. 90% (entspricht ca. 3,6 Mio Menschen) der häufigere Typ .

Etwa jeder 10. Über 50 Jahre und jeder 5. Über 70 Jahre ist ein Diabetiker.

Kennzeichen ist das Übergewicht bei der Mehrzahl der Patienten. Nur ca. 20% der Typ 2 Diabetiker haben annähernd normales Körpergewicht.

Beim Typ 2 Diabetes ist nicht der Insulinmangel das Problem, denn Insulin ist meist noch ausreichend vorhanden, sondern die unzureichende Wirkung .Die Bauchspeicheldrüse produziert eigentlich genügend Insulin, aber der Einstrom des Blutzuckers in die Zellen der meisten Körperorgane ist gestört. Man nennt dies Insulinresistenz. Es wird mehr Insulin produziert sodaß die Bauchspeicheldrüse mit der Zeit überfordert ist und in ihrer Funktion abnimmt.

Neben der erblichen Veranlagung sind folgende Faktoren für die Entstehung verantwortlich

  • Fehlernährung mit Übergewicht und Fettsucht
  • Bewegungsmangel
  • Stressfaktoren (Infekte, Operationen, andere akute Erkrankungen)
  • Medikamente

Der Typ-2-Diabetes kann somit als Wohlstandskrankheit bezeichnet werden; denn zu Zeiten karger Lebensbedingungen, z.B. nach dem zweiten Weltkrieg ,gab es in Deutschland kaum Typ-2-Diabetiker.

Begleit- und Folgekrankheiten

Neben dem Diabetes kommt es je oft gleichzeitig zu Begleitkrankheiten, die neben der Zuckererkrankung auftreten können. Zum Teil werden sie nur beim Diabetiker angetroffen, andere wie die Schädigungen der großen Gefäße können aber auch bei Nicht-Diabetikern auftreten.

Diese Begleit- und Folgekrankheiten lassen sich in drei Gruppen einteilen, die in ihrem Zusammenwirken zu den unterschiedlichsten Krankheitszeichen führen können.

Es sind:

Die Schädigung der großen Gefäße, die sogenannte Makroangiopathie

Die Schädigung der kleinen Gefäße, die sogenannte Mikroangiopathie

sowie die Schädigung der Nerven, die Neuropathie.

Durch Schäden an den großen Gefäßen kann es zu Herzproblemen bis zum Herzinfarkt führen, zur Verengung der Halsschlagadern bis zum Schlaganfall und zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit führen.

Die Schäden an den kleinen Gefäßen können Netzhautschädigungen (Rethinopathie).

Nierenschädigung (Nephropathie) Mikrozirkulationsstörungen in allen Organen zur Folge haben.

Schäden an den großen Gefäßen

Ist der Blutzucker längere Zeit erhöht, kann sich der Zucker an den Gefäßwänden niederschlagen. Dies schädigt die Gefässinnenhaut, die nun Kalk und Cholesterin einlagert und die Gefäßlichtung einengt und sogenannte Plaques bildet. Zusätzliche  Risikofaktoren wie Rauchen, erhöhter Blutdruck und Erhöhte Blutfettwerte verstärken diesen Prozess.

Eventuell Bild S.20 Buch

Schädigung des Herzens

Ein Diabetiker hat ein sechsfach höheres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden als ein Nicht-Diabetiker. Gefährlich wird es wenn die Störungen der Nerven auch mitbetroffen sind, dann kann es sogar sein dass die Vorboten eines Infarktes wie Engegefühl, Druck und Brennen hinter dem Brustbein gar nicht oder nur wenig ausgeprägt empfunden werden .

Die Statistik sagt auch, dass jeder 2. Diabetiker am Herzinfarkt verstirbt.

Schädigung des Gehirns

Vor allem Diabetiker mit zu hohem Blutdruck und Zigarettenraucher sind gefährdet durch Ablagerungen in der Halsschlagader zu Durchblutungsstörungen des Gehirns zu gelangen.

Diese Durchblutungsstörungen können zu vorübergehenden Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen bis hin zum Schlaganfall führen.

Ein Diabetiker hat ein 10fach erhöhtes Risiko an einem Schlaganfall zu erkranken wobei die Hälfte aller Schlaganfälle tödlich endet.

Schädigung der Beinarterien

Bei diesen Durchblutungsstörungen reicht in Ruhe die Blutversorgung noch aus .

Erst bei Belastung wie beim Gehen machen sich hier die Durchblutungsstörungen bemerkbar.

Sie äußern sich in Schmerzen in den Waden oder Oberschenkel. Der Patient muss häufig stehen bleiben damit sich die Muskulatur erholt. Dieses Krankheitsbild wird auch als Schaufensterkrankheit bezeichnet .

Besteht gleichzeitig eine Nervenschädigung  mit verminderter Schmerzempfindung, so bleiben die warnenden Schmerzsignale aus. Der Patient schont seine Beine nicht und das kann soweit führen, dass Muskulatur und Bindegewebe absterben. Einzelne Zehen oder der ganze Fuß werden brandig, die sogenannte Gangrän, und müssen dann amputiert werden.

Die periphäre artierelle Verschlusskrankheit (pAVK) lässt sich in  4 Stadien einteilen:

§         Im Stadium 1 hat der Patient keine Beschwerden, aber es können Plaques in den Arterien nachgewiesen werden.

§         Im Stadium 2 treten nach einer bestimmten Gehstrecke Schmerzen auf (Schaufensterkrankheit)

§         Im Stadium 3 kommt es zum Ruheschmerz

§         Im Stadium 4 stirbt Gewebe ab, es kommt zur akralen Läsion/ Gangrän

Schäden an den kleinen Gefäßen

Die Mikroangiopathie betrifft die kleinen Gefäße und führt zu einer Störung der Blutzirkulation im Gewebe.

Augenschädigung

Minderdurchblutung der Netzhaut treten zuerst auf , später kommen kleinste Blutungen und fettartige Ablagerungen hinzu. Fortschreitend bilden sich neue Blutgefäßchen die Blut in das Augeninnere austreten lassen.

Eine wirksame Behandlung ist mit Laserstrahlen möglich, die die Gefäße veröden.

Diabetiker haben erhöhtes Risiko  an grauem Star oder grünem Star  zu erkranken .Im Erwachsenenalter  ist Diabetes die häufigste Ursache für Erblindung.

Nierenschädigung

Es kommt zu einer ständigen Eiweißausscheidung im Harn. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einer Verschlechterung der Funktion der Nieren und schließlich zum Nierenversagen kommen.

Nervenschädigung/Neuropathie

Bei den Nervenschädigungen gibt es 3 Arten von Nerven die geschädigt werden.

Die sensiblen Nerven, die motorischen Nerven und die autonomen Nerven.

Die sensiblen Nerven: Sie melden Empfindungen wie Schmerz, Temperatur und Berührung an das Gehirn und das Rückenmark.

Die motorischen Nerven übermitteln umgekehrt Impulse vom Gehirn hin zu Bewegungen der Muskeln.     

Die autonomen Nerven regeln die Durchblutung der Haut und der Muskeln, die Schweißabsonderung, die Ernährung des Gewebes sowie der Auf- und Umbau des Gewebes.

Das autonome Nervensystem steuert  auch die Funktion der inneren Organe.

Meistens  sind als erstes sensible Nerven geschädigt. Dies äußert sich durch ein unangenehmen Kribbeln, „Ameisenlaufen“ oder Brennen der Fußsohle.

Im weiteren Verlauf können auch die motorischen Nerven in Mitleidenschaft gezogen werden, sodaß es zu Lähmungen und Muskelschrumpfungen kommt.

Durch Schädigung des autonomen Nervensystems kann es zu Magenbeschwerden, Erbrechen, Durchfällen und Störungen  des Blutdruckes und sogar zu schmerzlosen Herzinfarkten führen.

Begleitkrankheiten

Hat ein Diabetiker neben seiner Zuckererkrankung noch Übergewicht, einen Bluthochdruck und eine Fettstoffwechselstörung so führt dies zur Arteriosklerose .

Das gleichzeitige Vorkommen dieser Begleitkrankheiten nennt man das Metabolische Syndrom.

(Arteriosklerose = Verkalkung der Arterien, Plaquesbildung) 

Alle drei Schädigungsarten zusammen, DieMikroangiopathie, Makroangiopathie und Neuropathie führen zum diabetischen Fuß.

Der diabetische Fuß

Vom diabetischen Fuß spricht man wenn man Schädigungen im Bereich des Fußes zu einer Diabeteserkrankung zurechnet. Solche Schäden kann ein infiziertes Geschwür an der Fußsohle (Ulcus), abgestorbenes Gewebe an den Zehen (Zehennekrose), eine Luxation (Verschiebung zweier durch ein Gelenk verbundener Knochen) oder ein spontaner Knochenbruch ohne ein vorhergehendes Trauma sein.

Charakteristisch für diese Schäden ist die schlechte Heilungstendenz. Bei schlechter Behandlung ist oft eine Amputation nötig.

Der diabetische Fuß ist eines der am meisten vernachlässigten Folgeprobleme des Diabetikers.

Nur 5 Prozent der Hausärzte untersuchen auch regelmäßig die Füße bei Ihren Diabetikern. (Mein Hausarzt Dr. Pfrommer kontrolliert die Füße).

Die Deklaration von St. Vincent sieht vor, durch geeignete Maßnahmen die Amputationsraten von Diabetikern um die Hälfte zu senken. Die Patienten sollen so geschult werden und jeder Diabetiker soll auch einen eigenen Diabetiker Pass haben.

Verschiedene Krankenkassen haben auch errechnet, dass die Versicherungsleistungen für einen schlecht betreuten Diabetiker bei 12.000- 17.000 DM einen gut betreuten Diabetiker bei 1.500- 2.500 DM beträgt

 A) Häufigkeit des diabetischen Fußes

 ·        Etwa 14 % aller Diabetiker stehen wegen Schwierigkeiten ihrer Füße in ärztlicher Behandlung        (Typ 1 und Typ 2 sind gleich betroffen.)

  • das Risiko für eine Gangrän oder ein Ulcus ist beim Diabetiker 20-50fach erhöht

 Foto S.329 

  • Amputationen erfolgen bei Diabetikern etwa 15 mal häufiger als bei Nicht-Diabetikern
  • jede zweite Amputation bei Erwachsenen betrifft einen Diabetiker.

B) Ursachen des diabetischen Fußes

Bild S.33

Viele verschiedene Ursachen:

Hauptursache ist die Schädigung der sensomotorischen  und der autonomen Nerven, die Schädigung der großen und kleinen Gefäße sowie Veränderungen des Fußskeletts.

Auch Infektionen oder bereits bestehende Fehlbelastungen des Fußes können ebenso wie Verletzungen ,falsche Fußpflege, nicht passendes Schuhwerk unsachgemäße Behandlung oder fehlende Mitarbeit des Patienten zum diabetischen Fuß führen.

Die Rolle der Neuropathie  

motorisch

Es kann zu Lähmungen sowie  zu Muskelschwund der kurzen Fußmuskulatur und der vorderen Muskelgruppe des Unterschenkels kommen.

Durch das gestörte muskuläre Gleichgewicht der Bein-/Fußmuskulatur wird der Abrollvorgang verändert und der Vorfuß erfährt eine Zunahme seiner Belastung.

Durch den Zug der Wadenmuskulatur und der langen Zehenbeuger, die jetzt durch den Wegfall der muskulären Gegenspieler mehr zum tragen kommt ,kommt es zu Krallenzehen - und Hohlfußbildung.

Durch die veränderte Statik des Fußes kommt es zu Überlastungen im Bereich der Metatarsalköpfchen.

Im Bereich des Großzehenballens  entwickeln sich am häufigsten Hornhautschwielen, und

nachfolgend ein infiziertes Geschwür an der Fußsohle, das Malum perforans.

Bild S.41 sonderdruck

sensorisch

Es gibt 4 verschieden Arten der Empfindungsqualitäten die von der diabetischen Neuropathie betroffen sein können:

  • Schmerzempfindung
  • Temperatursinn
  • Tiefensensibilität
  • Oberflächensensibilität (Tastsinn)

Durch fehlenden Tastsinn und Schmerzempfindung kann eine Problemstelle am Fuß nicht frühzeitig erkannt werden und so kann es dann sein, dass man den Fuß nicht wie vielleicht erforderlich schont . Dann kann eine nicht erkannt Druckstelle zu einem Ulcus führen.

autonom

Es sind Nervenfasern des autonomen Nervensystems geschädigt, die beteiligt sind z.B. bei der Schweißabsonderung und der Hautdurchblutung.

Daher hat der typische diabetisch Fuß eine rosige Farbe, ist warm und trocken.

Durch die fehlende Schweißsekretion am Fuß ist der Ernährungszustand des Hautgewebes so schlecht, so daß es zu Schrunden und Rissen kommt.

Durch Druck und Fehlbelastungen kann das Gewebe geschädigt werden und die Gefahr einer Infektion wird erhöht.

Die Rolle der Angiopathie

Durchblutungsstörungen sind nach der Neuropathie die zweithäufigste Ursache für die Entstehung diabetischer Schädigungen. Die arteriosklerotische Makroangiopathie (AVK) ist hierfür verantwortlich. Bei Diabetikern sind vor allem die peripheren Arterien betroffen. Man spricht deshalb von der peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (pAVK).

Die  AVK kommt bei Diabetikern bis zu 6 mal häufiger vor als bei Nichtdiabetikern.

Der angiopathische Fuß zeichnet sich durch Blässe, Kühle, Atrophie von Haut sowie starken Schmerzen und abgestorbenem Gewebe im Bereich von Zehen und Zehenkuppen aus.

Es ist hier wichtig folgende Risikofaktoren für die Blutgefäße auszuschalten:

  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfette
  • Rauchen
  • erhöhter Blutzucker

Mediasklerose/Besondere Form der Angiopathie.

Hier werden Kalkspangen in die Arterienwand eingelagert ohne dass es zu einer eigentlichen Durchblutungsstörung kommen muß. Die Regulierung der Durchblutung kann durchaus gestört sein da die Gefäße dann starr sind und sich nicht mehr erweitern oder zusammenziehen können.

Osteoarthropathie

Dies bezeichnet Veränderungen an Knochen und den keinen Gelenken im Fuß.

In der Akutphase fallen Schwellungen, Überwärmung und zum Teil auch Rötung auf.

Es kommt unter alltäglichen Bedingungen oder nach einer nur geringfügigen Anstrengung zu kleineren und größeren Verschiebungen der Knochen sowie zu Knochenbrüchen, auch kleinsten Brüchen. Im Anschluss daran kommt es zu ausgedehnten und dauernden Umbauvorgängen in unterschiedlichsten Bereichen des Fußskeletts.

Wenn es zu größeren Veränderungen im Fußskelett kommt nennt man den Fußtyp einen „Charcot-Fuß“. Hier darf niemals versucht werden durch Einlagen und Abstützungen die regelrechte Ordnung des Skeletts wiederherzustellen.

Cheiropathie

Dies bezeichnet eine verminderte Beweglichkeit der Fußgelenke durch eine Verdickung von Hautgewebe und das um das Gelenk befindliche Bindegewebe.

Die gestörte Verformbarkeit und vermehrte Steifigkeit des Fußes verhindert, dass sich das Fußgewölbe beim Abrollvorgang zeitgerecht an die Unterlage anpassen kann.

Die Rolle von Verletzungen

Das Zehennägelschneiden kann ein nicht zu unterschätzendes Risiko darstellen.

Gerade bei älteren Patienten, die durch Gelenkserkrankungen in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind und schlecht sehen sind besonders gefährdet.

Ø     Ungeeignetes Schuhwerk ist der mit Abstand wichtigste Hauptauslöser für die Entstehung des diabetischen Fußes .  Bild S.43

Ungeeignet bedeutet in erster Linie zu eng, außerdem mit zu hohem Absatz und/oder mit Reibstellen im Innenfutter, z.B. durch Nahtmaterial.

Die Rolle der Fußdeformität

Verschiedene Fehlstellungen und Fehlbelastungen der Füße sind begünstigen durch ihre Auswirkungen die Entstehung des diabetischen Fußes.

Hohlfuß oder Klauenzehen können auch ohne Neuropathie auftreten.

An einem Hallux valgus können Druckstellen entstehen, die im Zusammentreffen mit einer Polyneuropathie zum Geschwür werden .

Andere kritische Faktoren sind Hallux rigidus, Hammerzehen, höckerige Knochenvorsprünge und Veränderungen des Fußgewölbes wie Senk-, Spreiz- und Plattfüße.

C) Die Diagnose des diabetischen Fußes

Die Diagnose ist ärztliche Aufgabe

Anamnese

Die Erhebung der Krankengeschichte steht im Vordergrund.

Inspektion

Der Fuß wird genauer betrachtet, vor allem der Ernährungszustand des Gewebes sowie von eventuellen Durchblutungsstörungen  und Neuropathie hinweisen.

Palpation

Es werden die Fußpulse geprüft und der Ratschow-Test durchgeführt um den Fuß, das Bein auf eine Angiopathie zu prüfen.

Die Fußpulse sind hinter dem Innenknöchel zu fühlen (Arteria tibialis Posterior) und am Fußrücken (dorsalis pedis).Fehlende Fußpulse sind ein deutlicher Befund für eine Angiopathie.

Beim Ratschow Test  ist eine gute Durchblutung vorhanden wenn der Fuß innerhalb von 10 Sekunden wieder eine normale Farbe aufweist. Dauert es länger ist dies ein Hinweis auf eine Durchblutungsstörung.

Die Sensibilität wird mit dem Stimmgabeltest überprüft.

Hier wird die Stimmgabel an einem Knochenvorsprung aufgesetzt um die Tiefensensibilität zu überprüfen. Die  Stellen hierfür sind der Innen- und der Außenknöchel  sowie das Metatarsalköpfchen der Großzehe und der Kleinzehe.

Die Untersuchungsbefunde werden dann abschließend zusammengefaßt und beurteilt.

D) Hautschonende Abdruck- und Abformtechnik

  • Elektronische Druckmessung auf Platte und im Schuh
  • Blauabdruck
  • Schaum-Formabdruck
  • Algiformabdruck

Die orthopädieschuhtechnische Versorgung des diabetischen Fußes

Ø     Druckveringerung / Druckspitzenentlastung

Ø     Druckverteilung

Diabetesadaptierte Fußbettungen

Das  hergestellte Fußpositiv wird bearbeitet / Druckumverteilende Maßnahmen werden eingebracht. Pelottenformen oder Stufen sind zu vermeiden.

Materialaufbau ist von Bedeutung. (Aufbau sowie Decksohle) Leder ist nicht verwendbar

Bettungen sollen waschbar sein und desinfiziert werden können.

Materialien sollten hautfreundlich und den geforderten Qualitätsstandards entsprechen.

Seit 1995 ist die diabetesadaptierte Fußbettung im Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen.

Sie wird dort „zur spezifischen druckentlastenden und oder umverteilenden Versorgung bei Diabetes mellitus mit bereits eingetretenen, nachweisbaren Folgeschäden am Fuß“ angegeben

Diabetesadaptierte Fußbettungen dürfen nur von zertifizierten Betrieben abgerechnet werden.

Diabetesadaptierte Fußteil- und Fußprothesen

Es werden z.B. bei Zehenamputationen eine Zehenprothese aus Silikon gefertigt um den leeren Platz auszufüllen. Vorsicht :Druck- und Scheuerstellen an benachbarten Zehen können hervorgerufen werden.

Fuß-Teilentlastungsschuhe ( konfektioniert - nach Maß)

Diese Art der Versorgung wird bei einem Zustand nach einer Verletzung, einer Operation oder einem offenen Fußgeschwür angewandt um dem  Patienten das Gehen zu ermöglichen und die Wundheilung zu begünstigen.

Reutlinger Modell wurde hier entwickelt und hat sich bewährt.

Individuelle diabetesadaptierte Schuhzurichtung

Diabetesadaptierte orthopädische Maßschuhe

Richtige Fußpflege bei Diabetikern

Das können Sie Ihrem Patienten sagen

Buch Seite 87

22 goldene Regeln für den Patienten im Umgang mit seinen Füßen:

- <die kommen noch>

Fertigung und Anpassung von Mass-Strümpfen (alle Kassen).

Druckmessung mittels Computer

Ganz Links sieht man die Fußdruckmessung. Im rechten Bild rechts die Computerauswertung der Fußdruckmessung ohne Einlage, links mit einer speziell gearbeiteten Weichschaumeinlage.

Hier sieht man eine herkömmliche Vermessung mittels Blauabdruck. Die dunkel gefärbten Stellen zeigen hohe Belastungspunkte.

Blick in den Anmessraum

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Hilde Slawik

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